Testosteron-Höhenflüge durch Bockshornklee-Extrakt

Wo wird Testosteron produziert?

Testosteron findet sich sowohl im Blut von Männern als auch von Frauen. Im Durchschnitt haben Männer jedoch zehnmal höhere Testosteronwerte als Frauen. Bei den Herren der Schöpfung wird Testosteron zu 95 Prozent in den Leydig-Zellen des Hodens produziert. Schon beim Embryo steuert das Hormon die Ausbildung der männlichen Geschlechtsorgane. Bei beiden Geschlechtern produzieren zudem die Nebennieren in begrenztem Maße Testosteron, im weiblichen Körper außerdem die Eierstöcke. Nur ein kleiner Teil des Testosterons kreist frei im Blut und ist für den Körper gut verwertbar.

Ab 40+ ist Testosteron im Sinkflug

Die Testosteronspiegel im Blut schwanken saisonal und im Tagesverlauf. Außerdem sinkt der Testosteronspiegel bei langanhaltendem Stress, nach schwerer körperlicher Arbeit und im Alter. Ab der Lebensmitte, circa ab dem vierzigsten Lebensjahr, beginnt die Hormonproduktion generell ein wenig zu schwächeln. Nicht immer bleibt das ohne Folgen:  Zu den häufigsten Beschwerden zählen:

  • nachlassende Libido und Erektionsprobleme

  • Müdigkeit, Leistungsabfall und Konzentrationsstörungen

  • depressive Verstimmungen und Gereiztheit

Der „Bierbauch“ und das Testosteron

Auch das äußere Erscheinungsbild bleibt von einem Testosteronmangel nicht unberührt. Ein Teufelskreis: Das Bauchfett produziert Aromatase, ein Enzym, das Testosteron in Östrogen umwandelt – und so den Mangel weiter verstärkt. Weist der Körper einen Mangel an diesem Botenstoff auf, kann es zu Veränderungen des Körperbaus kommen. Inwiefern?

  • Körperkraft und Muskelmasse verringern sich.
  • Gleichzeitig kann sich der Fettanteil erhöhen.
  • Auch kann eine verringerte Muskelkraft, sowie eine Zunahme des Bauchfetts bei männlicher Testosteron-Defizienz beobachtet werden. Man denke an das klassische „Bierbäuchlein“.
  • Aber auch die Knochendichte kann infolge eines Testosteronmangels verringert sein – dadurch steigt das Risiko, Knochenbrüche zu erleiden.

Das Auf und Ab des Testosteronspiegels

Die Hormonwerte schwanken im Tagesrhythmus: morgens sind sie am höchsten, abends am niedrigsten. Auch Jahreszeiten, Schlafqualität und Belastungen wie Stress oder Erkrankungen wirken ein.

Ab Mitte 30 bis 40 Jahren beginnt die körpereigene Produktion langsam zu sinken, ein Prozess, der als partielles Androgendefizit des alternden Mannes (PADAM) bekannt ist. Der Rückgang beträgt im Durchschnitt etwa 1% pro Jahr.

Erhöhtes Krankheitsrisiko

Zusätzlich zeigen Studien einen signifikanten Zusammenhang zwischen einem verringerten Testosteronspiegel und dem metabolischen Syndrom. Von einem metabolischen Syndrom ist dann die Rede, wenn bestimmte Symptome bzw. Erkrankungen in Kombination auftreten, wie Übergewicht, Bluthochdruck, erhöhter Blutzuckerspiegel und erhöhte Blutfettwerte. Tatsächlich sinkt bei vielen Männern, die ein Metabolisches Syndrom haben, gleichzeitig der Testosteronspiegel. Andersherum begünstigt ein niedriger Testosteronspiegel aber auch die Entwicklung dieser Erkrankungen. Ein Teufelskreislauf!

Pflanzliche Hormonschmeichler

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um die körpereigene Testosteronproduktion anzukurbeln. Ein gesunder Lebensstil ist dabei das A und O. Wer moderat Sport treibt und auf sein Gewicht achtet, macht schon einmal viel richtig. Hormon schmeichelnde Helferlein finden sich auch im Pflanzenreich: Bockshornklee ist einer von ihnen – er enthält Phytohormone wie Saponine und Sapogenine, die den menschlichen Hormonen ähnlich sind. Zahlreiche Untersuchungen zeigen, dass konzentrierte Extrakte von Bockshornklee den Serumtestosteronspiegel erhöhen können.

Meta-Analyse: Viele Studien – ein Ergebnis

Die hier zusammengefasste Meta-Analyse klinischer Studien aus dem Jahr 2020 hat zum Ziel, eine Übersicht der Effekte von Bockshornklee-Extrakt auf den Testosteronspiegel des Mannes zu liefern. Zur Erklärung: Bei einer Meta-Analyse werden die Ergebnisse verschiedenere Studien zur ein und derselben Fragestellung zusammengefasst.

Natürliche Möglichkeiten zur Unterstützung

Nicht immer ist gleich eine ärztliche Hormontherapie notwendig. Viele Männer können ihre Testosteronproduktion durch Lifestyle-Maßnahmen stabilisieren oder verbessern:

  • Kraft- und Intervalltraining

  • ausreichender Schlaf (7–8 Stunden)

  • Stressmanagement und Entspannung

  • Gewichtsabnahme bei Übergewicht

Pflanzliche Hormonschmeichler: Bockshornklee

Besonders interessant ist der Einsatz pflanzlicher Unterstützung. Bockshornklee (Trigonella foenum-graecum) enthält Saponine und Sapogenine, die hormonähnliche Eigenschaften entfalten können.

Diese sekundären Pflanzenstoffe wirken über verschiedene Mechanismen:

  • Sie liefern Bauvorstufen für Steroidhormone wie Testosteron.

  • Sie hemmen das Enzym Aromatase, wodurch weniger Testosteron in Östrogen umgewandelt wird.

Über die Meta- Studien zum Thema Bockshornklee

Bei allen untersuchten Studien handelt es sich um randomisierte klinische Versuche mit Placebo-Kontrollgruppe. Studien ohne Kontrollgruppen bzw. Studien, in denen die Extrakte mit anderen Therapien kombiniert wurden, hat man dabei nicht berücksichtigt.

Bei den vier ausgewerteten Studien handelt es sich um

  • zwei aus den U.S.A.
  • eine aus Australien
  • und eine aus Indien

Insgesamt nahmen 206 Teilnehmer an den Studien teil – 105 bekamen den Extrakt, 101 waren in den Placebogruppen.

Das beeindruckende Ergebnis

Bei jenen Probanden, die Bockshornkleeextrakte zu sich nahmen, stieg der Gesamttestosteronspiegel und auch das freie Testosteron im Serum signifikant im Vergleich zur Placebogruppe. Offenbar verantwortlich für diese Wirkung sind die Sapogenine Diosgenin und Yamogenin.  Speziell bei Diosgenin konnte gezeigt werden, dass es ein wichtiges Ausgangsprodukt für die Synthese von steroidalen Hormonen wie Testosteron ist.

Gemäß den Studienautoren kann die Verabreichung von 500 mg Bockshornkleesamenextrakt bei Männern zu höheren Testosteronspiegeln führten. Warum das so ist? Wirkstoffe im Bockshornklee können die Aromatase hemmen, ein Enzym, das Testosteron zu Estradiol (gehört zu Gruppe der Estrogene) umwandelt. Die Studienautoren berichten außerdem über einen signifikanten Anstieg der Körperkraft im Vergleich zur Placebo-Gruppe.

 

Exkurs:

ANDROPEAK PLUS enthält 540mg Bockshornkleesamenextrakt/Tablette, dies entspricht einer Tagesdosis von 1080 mg Bocksornkleesamenextrakt.

Perfekt – dann strukturiere ich dir den erweiterten Artikel in kapitelartige Abschnitte mit klaren Zwischenüberschriften, sodass er sich wie ein moderner Gesundheitsratgeber liest und auf einer Website gut einsetzbar ist:

Fazit zum Thema Testosteron Höhenflüge durch Bockshornklee

Testosteron ist ein Schlüsselhormon für Vitalität, Kraft, Stoffwechsel und seelisches Wohlbefinden. Mit zunehmendem Alter sinkt sein Spiegel, was gesundheitliche Folgen haben kann – von Lustlosigkeit bis hin zu erhöhtem Krankheitsrisiko.

Ein gesunder Lebensstil, kombiniert mit natürlichen Pflanzenextrakten wie Bockshornklee, kann die körpereigene Produktion ankurbeln und dem Abwärtstrend entgegenwirken. Bei schwerem Mangel oder deutlichen Beschwerden sollte jedoch immer ärztlicher Rat eingeholt werden.

Quellen zu Bockshornklee in Verbindung mit Testosteron:

(1)    Mansoori A., Hosseini S., Zilaee M., Hormoznejad R., Fathi M. (2020). Effect of fenugreek extract supplement on testosterone levels in male: A meta-analysis of clinical trials. Phytotherapy Research. 2020;34:1550–1555. https://doi.org/10.1002/ptr.6627

(2)    Wilborn, C., Taylor, L., Poole, C., Foster, C., Willoughby, D., & Kreider, R. (2010a). Effects of a purported aromatase and 5 α-reductase inhibitor on hormone profiles in college-age men. International Journal of Sport Nutrition and Exercise Metabolism, 20(6), 457–465. https://doi.org/10.1123/ijsnem.20.6.457

(3)    (Rao et al., 2016)

(4)    Wankhede, S., Mohan, V., & Thakurdesai, P. (2016). Beneficial effects of fenugreek glycoside supplementation in male subjects during resistance training: A randomized controlled pilot study. Journal of Sport and Health Science, 5(2), 176–182.

(5)    Osman, N. A., Elhussein, S. A., & Albalawi, M. A. D. (2014). Variability in the content of 25α-and 25β-steroidal sapogenins among thirty morphologically different Sudanese seed accessions of fenugreek. Journal of Life Sciences, 8(9), 744–757.

(6)    Wilborn, C., Taylor, L., Poole, C., Foster, C., Willoughby, D., & Kreider, R. (2010b). Effects of a purported aromatase and 5alpha-reductase inhibitor on hormone profiles in college-age men. International Journal of Sport Nutrition and Exercise Metabolism, 20(6), 457–465.